Unser Teekesselchen-Blog


Wer kennt ihn nicht, diesen Klassiker unter den Spielen: der Spaß macht auf langen Wanderungen oder im Zug, beim Picknick oder vorm Kamin. Ein Teekesselchen: Das sind zwei gleiche Wörter, die völlig unterschiedliche Bedeutungen haben. Die gilt es zu erraten. Wie zum Beispiel … – ach was, spiel’ mit, dann wirst Du es sofort verstehen!
Und kannst es gleich mit Freunden und Familie ausprobieren.

Das Spiel

Ein Wort – zwei Bedeutungen. Was ist gemeint?

Mein eines Teekesselchen kann nicht bis drei zählen.
Mein anderes Teekesselchen sorgt regelmäßig für begeistertes Gebrüll.  

Sprachwitz und -gefühl, Fantasie, ein großer Wortschatz und nicht zuletzt Humor sind die Zutaten für ein gelungenes Teekessel-Spiel. Je mehr man spielt, desto mehr fällt einem ein. So ist es uns auf jeden Fall gegangen und schon war die Idee für diesen Blog geboren.

Der Teekessel-Blog vereint die Lust am Wortspiel mit einem Faible für moderne Typografie und gutes Design. Er richtet sich an Ästheten, die gerne kommunikativ spielen, und an Kinder, die mit Spaß völlig neue Seiten an ihrer Sprache entdecken. Und der Spaß kostet nichts, nur Zeit, die man zusammen verbringt.

Ihr werdet merken: Oft fängt man das Spiel zu zweit an und nach und nach steigen alle anderen mit ein. Vielleicht erinnert ihr euch, mit wem ihr in eurer Kindheit geteekesselt habt. Ich habe es oft mit meiner Großmutter gespielt, später mit meinem damals achtjährigen Sohn auf einer langen Wanderung, als er nicht mehr konnte. Beim ersten Teekesselchen war er von seinen müden Füßen abgelenkt.

Differenzierte Sprache, zugewandte Kommunikation, Gemeinsamkeit, alles Dinge, die wir schätzen. Der Blog lädt ein zum Scrollen, Staunen, Fragen und Antworten, vor allem aber zum Lachen: Großvater und Enkel, Mutter und Tochter, Freund und Freundin, egal in welchem Alter, egal mit wie vielen Mitspielern.

Schöner spielen kann ganz einfach sein. Unser Blog liefert die Inspiration.

 

Das Ziel

Noch mal kurz zur Erinnerung, wie das Teekesseln funktioniert.
Das Spiel ist wie ein Ping-Pong-Match, statt kleiner Bälle fliegen Worte.
Einer fängt an:

„Mein eines Teekesselchen ist in jeder Küche und in jedem Bad. – Mein anderes Teekesselchen steht gerne auf einem Misthaufen.“

Wer die Antwort weiß, sagt sie.
Wenn noch kein Mitspieler auf die Lösung kommt, geht’s in die zweite Runde.
Derjenige, der sich das Teekesselchen ausgedacht hat, fragt weiter.

„Mein eines Teekesselchen kann tropfen. – Mein anderes Teekesselchen weckt jeden Morgen Menschen auf.“

Wenn immer noch keiner weiß, was gemeint ist, geht’s in die 3. Runde:

„Mein eines Teekesselchen kann man aufdrehen. – Mein anderes Teekesselchen hat bunte Federn.“

Und so weiter.

Je weiter die Bedeutungen des gleichen Wortes auseinander liegen, desto schwieriger ist im Normalfall das Teekesselchen. Je länger das Raten dauert, desto lustiger ist es natürlich.
Es gibt keine Gewinner. Aber gut sind die Spieler, die auf möglichst ausgefallene Teekesselchen kommen. Und dann die Fragen so stellen, dass sie auf die richtige Spur führen, aber nicht zu schnell die Lösung verraten.

Wir werden im Lauf des Blogs den Schwierigkeitsgrad steigern.
Und jede Woche, immer Mittwochs, gibt’s ein neues Teekesselchen!

 

Die Autorinnen

Alexandra Schlüter arbeitet freiberuflich für Buchverlage. Sie entwickelt Buchkonzepte und berät Verlage bei der Realisation. Als Agentin bringt sie Autoren, Fotografen und Verlage zusammen. Ihr Themenspektrum reicht von Nature Writing über Sachbücher und Belletristik bis zum Kinderbuch. Sie schrieb ein Buch über große Entdecker und arbeitet momentan an einem Sachbuch über ein philosophisches Thema.

Inga Sineux ist freiberufliche Art Direktorin und Illustratorin. Sie gestaltete bereits etliche Bücher mit Illustrationen zu so unterschiedlichen Themenwelten wie Segeln, Berge und Wälder. Kinderbuchillustrationen sind ihre große Leidenschaft. Beim Teekesselchen-Projekt gestaltet sie jede Illustration mit Klarheit und Fantasie, vor allem aber mit viel Herzblut und Liebe – ihr Markenzeichen.

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